14. Deutsch-Pennsylvanischer Tag mit Ben Rader

Über 300 Jahre leben Deutsche nun schon in Pennsylvania – viele stammen aus der Kurpfalz. Bis heute haben sie, die „Pennsylvaniadeutsche“ genannt werden, ihren Dialekt und viele Traditionen bewahrt. Manches, was in der Pfalz und Rheinhessen vergessen ist, wird in der neuen Welt noch gepflegt.

Benjamin Rader lebt in Reeders (PA). Seine Vorfahren waren im 18. Jahrhundert aus Mutterstadt (Pfalz) in die neue Welt ausgewandert. Der Künstler und Musiker stellt die pennsylvanisch-deutsche Volkskunst vor und spannt dabei einen Bogen von den traditionellen Motiven der ersten Siedler in Pennsylvania bis zur modernen Interpretation und Weiterentwicklung der Motive im 21. Jahrhundert. Auch traditionelle Volkslieder aus dem „Pennsylvania Dutch Country“ und neue „deitsche Songs“ werden zu hören sein. Lassen Sie sich mitnehmen auf die Reise in eine Welt, die einem Pfälzer oder Rheinhessen gleichermaßen fremd wie vertraut vorkommt. Er selbst schreibt:

„Wann mei paelzische Voreldre ausgwannert sinn, henn sie naach Pennsylvaani ihre Schproch, ihre Gebreiche un aa die Bauernmolerei mitgebrocht. Sell Molerei waar im 18. Yahrhunnert weitrum gemacht bei Paelzer, Elsaesser, Schweizer un aa noch annere Leit im alte Land. Sie henn Blume gemolt, Herze, Dischtelfinke un meh. In die Zeit, ass kumme iss, henn die Leit in Pennsylfaania im neie Land sell Kunschttradition weiter gfiehrt un verennert. Un heit iss „Pennsylvania Dutch Folk Art“ ebbes, ass weit rum guud bekannt iss un fer die pennsylvanisch-deitsch Kuldur schteht.
Die meenschte yunge Leit schwetze die Mudderschprooch nimmi heidesdaags, awwer deel yunge Kinschtler in Pennsylvaani yuuse doch die alte Pickters fer en Inspiration gricke – un duhne ebbes, ass ganz annerscht – un abbadich – iss. Sellerweg geht die pennsylvanisch-deitsch Kuldur neie Wege im 21. Yahrhunndert, un wann aa die Schprooch emol zu nix geht – unser Kunscht macht’s meeglich, ass mer doch weiter pennsylvaanisch-deitsch fiehle un sinn.“

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„Mörderisches Rheinhessen“ – jetzt in Ober-Olm

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Dokumentarfilm-Abend in Ober-Olm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A Plastic Ocean

In Zusammenarbeit mit der Gemeindebücherei Ober-Olm und der Volkshochschule Ober-Olm zeigt der Kulturverein Alte Schule Ober-Olm e.V. den Film „A Plastic Ocean“. Der vielfach prämierte Film zeigt in atemberaubenden Bildern die Schönheit unseres Planeten. Er zeigt aber auch auf erschreckende Weise, welche Auswirkungen die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik bereits heute auf unsere Umwelt hat. Dabei geht es nicht nur um die sichtbare Verschmutzung unserer Strände, sondern auch um das nahezu unsichtbare Risiko Mikroplastik, das sich in gigantischen Müllstrudeln in unseren Meeren sammelt und von dort unweigerlich in die Nahrungskette gelangt. Filmemacher Craig Leeson versucht dabei auch den Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und der Ozeanverschmutzung aufzuzeigen – Und zeigt dabei auch Technologien und politische Lösungen, die das Potenzial haben, die Situation zu verbessern. Wir zeigen den Film im Original mit deutschen Untertiteln und freuen uns über jeden Gast!

Alte Schule, Schulstr.2, 55270 Ober-Olm
Donnerstag, 08.11.2018, 19.30 Uhr

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